Geschäftsführer der Mobilen Pflege geht in den Ruhestand

Ernst-Georg Paulini mit der Leiterin der Mobilen Pflege, Kerstin Tausch (rechts), und der stellvertretenden Leiterin, Andrea Netz.
Ernst-Georg Paulini mit der Leiterin der Mobilen Pflege, Kerstin Tausch (rechts), und der stellvertretenden Leiterin, Andrea Netz.
Abschiedsgeschenke auch von den langjährigen Weggefährtinnen Grit Weiher und Katrin Hofrichter-Juhls
Abschiedsgeschenke auch von den langjährigen Weggefährtinnen Grit Weiher und Katrin Hofrichter-Juhls

„Immer wieder im Leben trennen wir uns von Menschen und Lebensabschnitten. Sie sind heute an einem solchen Punkt angelangt und verlassen die Mobile Pflege endgültig nach 25 Jahren. Ihre Frau hat diesen Tag sicher oft herbeigesehnt“, sagt die Leiterin der Mobilen Pflege, Kerstin Tausch. Im Rahmen einer kleinen internen Feier hat das Team der Mobilen Pflege ihren langjährigen Chef mit viel Herzblut in den Ruhestand verabschiedet.

Ernst-Georg Paulini kann auf insgesamt 50 Jahre Berufstätigkeit im Westmecklenburg Klinikum zurückblicken. Begonnen hat seine berufliche Karriere 1972 als Hilfskrankenpfleger auf der Chirurgischen Männerstation, bevor er drei Jahre später eine Ausbildung in der Krankenpflege begann. Und er blieb dem Haus ein ganzes Berufsleben treu. 1983 übernahm Ernst-Georg Paulini die Stationsleitung der Chirurgischen Männerstation und wurde 1988 zum Pflegdirektor berufen. „Das Stift Bethlehem und später dann das Westmecklenburg Klinikum waren für mich immer mehr, als nur eine Arbeitsstätte, in der man seinen Lebensunterhalt verdienen kann“, sagt Paulini. „Hier habe ich meine Frau kennengelernt, in der Stiftskirche wurden wir getraut und auf der Kinderstation wurden unsere Kinder geboren. Ich habe während meines Arbeitslebens vier Stiftspröpste, vier Verwaltungsdirektoren und eine noch größere Anzahl an Chefärzten miterlebt.“

1997 gründete der Pflegedirektor dann - mit anfangs nur zwei Mitarbeiterinnen - die  Mobile Pflege des Klinikums. Mittlerweile arbeiten hier 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und schwärmen im Großraum Ludwigslust und Hagenow aus, um ca. 300 Patienten und Patientinnen zu versorgen. „Wir werden Sie vermissen, denn so oft haben Sie mit Ihrer langjährigen Erfahrung richtige Entscheidungen getroffen und Menschenkenntnis bewiesen“, betont Kerstin Tausch. Kraft schöpft der gebürtige Lüblower in seiner Band am Keyboard oder als Sportschütze im Verein, wofür in Zukunft wohl etwas mehr Zeit zur Verfügung stehen sollte.

zurück zur Übersicht