Zwei neue Praxen im Facharztzentrum

Fachärztinnenzuwachs: Dipl.-Med. Petra Schmidt (li.) und Inna Drucker
Fachärztinnenzuwachs: Dipl.-Med. Petra Schmidt (li.) und Inna Drucker

Die Freude über einen weiteren Neuzugang ist groß. Seit 1. Oktober verstärkt Dipl.-Med. Petra Schmidt das Team der Gynäkologinnen im Facharztzentrum Westmecklenburg. Nach 31 Jahren in einer eigenen Praxis in der Ludwigsluster Innenstadt wechselte die Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe jetzt in die neuen Praxisräume im Obergeschoss des Ludwigsluster Krankenhauses. Unverändert dagegen bleibt das Leistungsspektrum der Praxis von Petra Schmidt: die intensive Schwangerenbetreuung, Beratung zur Empfängnisverhütung, die Krebsvor- und Nachsorge, Impfungen und die Beratung in den Wechseljahren. 

Erst im August dieses Jahres war Inna Drucker, ebenfalls Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, an das Facharztzentrum gewechselt. Beide Fachärztinnen verfügen über langjährige Erfahrungen und praktizieren nun in direkter Nachbarschaft zu ihren Kolleginnen, so dass in Ludwigslust jetzt fünf Gynäkologische Praxen gemeinsam unter dem Dach des Facharztzentrums arbeiten. Und gemeinsam bieten sie, mit modernster Technik ausgestattet, das komplette Spektrum der ambulanten Diagnostik und Therapie gynäkologischer Erkrankungen sowie die umfassende Schwangerenbetreuung an.

Zudem gibt es mit Inna Drucker, die zuvor am MediClin Krankenhaus in Crivitz tätig war, für Frauen mit starken Monatsblutungen eine schonende und effektive Behandlungmöglichkeit: die Goldnetz-Methode (NovaSure), eine Therapieoption, bei der die Gebärmutter erhalten bleibt.

Das Facharztzentrum ist eine Tochter der Westmecklenburg Klinikum Helene von Bülow GmbH. Mittlerweile haben sich 15 Praxen unter dem Dach des Facharztzentrums zusammengeschlossen und bieten eine ambulante Versorgung mit einer engen Vernetzung zu unseren beiden Krankenhäusern vor Ort. Die enge Vernetzung von ambulanter Versorgung in der Arztpraxis und stationärer Versorgung im Krankenhaus hat für die Patienten viele Vorteile: Da die Facharztpraxen meist in oder an den Krankenhäusern gelegen sind, profitieren sie von kurzen Wegen und direkter Kommunikation zwischen Praxis- und Klinikärzten. In einigen Fällen sind Ärzte sowohl in einer Facharztpraxis als auch im Klinikum tätig. Doppeluntersuchungen werden vermieden, und die technische Infrastruktur des Klinikums, wie Labor, Computertomograph oder Röntgengerät, steht auch für die Patienten der Facharztpraxen zur Verfügung.

Gegründet wurde das Facharztzentrum 2009, zunächst übernahm das Klinikum zwei frei gewordene Facharztpraxen, eine gynäkologische und eine für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Es folgten zwei Radiologische Praxen, Hausarztpraxen, Praxen für Kinderheilkunde, Neurologie, Onkologie, Gynäkologie in Boizenburg und Ende 2018 die Schmerzambulanz in Hagenow.

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