Präsentation der neuen Hightech-Anlage

Fachkundige Besucher im neuen Behandlungsraum der Endoskopie
Fachkundige Besucher im neuen Behandlungsraum der Endoskopie

Dr. Nils Raab hatte seine niedergelassenen ärztlichen Kollegen aus der Region zu einem Informationsabend ins Krankenhaus Ludwigslust eingeladen.

Veranstaltung für niedergelassene Ärzte: Dr. Nils Raab, Chefarzt der Inneren Medizin im Krankenhaus Ludwigslust, hatte seine niedergelassenen ärztlichen Kollegen aus der Region zu einem Informationsabend ins Krankenhaus Ludwigslust eingeladen, um ihnen den  neuen Interventionsraum in der Endoskopie vorzustellen, der  im Frühjahr dieses Jahres eröffnet worden ist.  

„Durch diese moderne Durchleuchtungsanlage ergeben sich greifbare Perspektiven zu einem interventionellen Zentrum in der wohnortnahen Betreuung der Patienten”, begrüßt der Chefarzt seine Gäste. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung einen Überblick über aktuelle und einen Ausblick auf vielversprechende künftige Therapiekonzepte in der Viszeralmedizin geben.”

Im Festsaal des Stift Bethlehem gab es zu Beginn der Veranstaltung von der leitenden Schwester der Funktionsabteilung, Ute Fuhrmann, einen kurzen Abriss zur Geschichte der Funktionsdiagnostik im Krankenhaus Ludwigslust. So erfuhren die Gäste beispielsweise, dass in den 1980er Jahren die Ultraschalldiagnostik im Krankenhaus Ludwigslust etabliert wurde und dass Dr. Bernd Stephan im Jahr 1982 seinen ersten Gallenstein beim damaligen technischen Leiter des Krankenhauses per Ultraschall entdeckt hat. Zwischen den Vorträgen gab es für das interessierte Publikum eine Führung in den neuen Interventionsraum, der in viermonatiger Umbauzeit entstanden ist. Dieser neue Eingriffsraum beherbergt eine hochmoderne Röntgen-Durchleuchtungseinheit für gastroenterologische und für kardiologische Eingriffe. Das  Artis zee,  so  der  Name  der neuen Anlage, ist ein C-Bogen-System, bei dem die Röntgenröhre und der Flachdetektor um den Patienten rotieren. Durch diese Rotation entstehen sehr genaue Röntgenbilder von Gallen- und Bauchspeicheldrüsengängen oder Gefäßen am Herzen. „Das Gerät kann präzise jeden beliebigen Punkt im menschlichen Körper dreidimensional erfassen, dadurch werden Strukturen, wie beispielsweise die Gallenwege, exakt darstell- und behandelbar“, erklärt Chefarzt Raab stolz.

Ein weiterer Vorteil: Die neu entwickelte Röntgenröhren-Technologie des Gerätes führt zu einer starken Reduktion der Strahlendosis. Das erhöht die Sicherheit für Patient und Untersucher.

Die Nutzung erfolgt gemeinschaftlich durch die Gastroenterologen und die Kardiologen sowie durch den niedergelassenen Urologen Dr. ThorstenWiegand und die Radiologin Dr. Linda Alkayal. Dadurch wird die teure neue Anlage  wirtschaftlich sinnvoll ausgelastet.   

 

zurück zur Übersicht