Neuer Chefarzt in der Anästhesiologie

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Dr. med. Christian Müller-Grotrian, Chefarzt für Anästhesie und Intensivmedizin, Spezielle Schmerztherapie und Rettungsmedizin

Das Westmecklenburg Klinikum Helene von Bülow hat einen neuen Chefarzt: Dr. Christian Müller-Grotrian hat zum 1. Juni die chefärztliche Leitung der Abteilung Anästhe- siologie und Intensivmedizin im Krankenhaus Ludwigslust übernommen. Dr. Müller-Grotrian ist ein hoch qualifizierter Anästhesist und ausgewiesener Intensivmediziner, mit dem die Intensivmedizin und die Notaufnahme im Krankenhaus Ludwigslust erweitert wird.  

Sowohl in der Anästhesie als auch in der Intensivmedizin und der Schmerztherapie kann der Mediziner auf umfangreiche Kenntnisse zurückgreifen. Auch in der Notfallmedizin besitzt der 51-Jährige langjährige Erfahrungen; viele Jahre war er in leitender Funktion mit dem Hubschrauber zu Luftrettungseinsätzen unterwegs.

Nach dem ersten Monat in seiner neuen Wirkungsstätte hat der Chefarzt große Pläne: „Der OP hier im Krankenhaus ist sehr gut strukturiert, die Abläufe sind gut eingespielt und der Rettungsdienst nimmt am Notarztdienst teil“, sagt Dr. Müller-Grotrian. „Unsere Pläne für die Zukunft sind der Ausbau und die Stärkung der Intensivstation mit einem großen IMC-Bereich (Intermediate Care oder Überwachungspflege). Aus den jetzt vorhandenen acht Betten soll in den nächsten Jahren ein intensivmedizinischer Schwerpunkt werden. Wir wollen die Intensivmedizin und auch den Rettungsdienst stärken“, so der Mediziner weiter. „In der Krankenhauslandschaft der Region ist dieser Bereich von großer Bedeutung. Wir haben hier die Kardiologie mit den Herzinfarkten, den neuen Interventionsbereich der Inneren Medizin, die große bekannte Gefäßchirurgie und eine bedeutende Visceralchirurgie – alles Bereiche mit intensivpflichtigen Patienten.”

Der gebürtige Hamburger hat an der Charité, später an der Uniklinik Lübeck Medizin studiert, dort promoviert und seine Facharztausbildung beendet. Dr. Müller-Grotrian ist außerdem ausgebildeter OP-Manager mit einer Zusatzausbildung der Betriebswirtschaft in der Intensivmedizin. In dieser Funktion war der Mediziner viele Jahre lang als Qualitätsauditor deutschlandweit auf Intensivstationen unterwegs.

Eine Station seiner beruflichen Laufbahn fällt jedoch so ganz aus der Reihe: Ursprünglich hat er eine Ausbildung zum Reederei- und Schifffahrtskaufmann gemacht und – wie es sich für einen waschechten Hamburger gehört – ist auch kurze Zeit zur See gefahren.

Zu seinen beruflichen Stationen gehören neben der Uniklinik Lübeck, das DRK-Krankenhaus Ratzeburg, ein kurzer Abstecher nach Dänemark und zuletzt neun Jahre Chefarzttätigkeit in der Asklepios Klinik Parchim.

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