Nähanleitung Mund-Nasen-Tuch

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Aus der eigenen Erfahrung – aber auch den vielen Pressemeldungen – wissen wir, wie wichtig in diesen Zeiten der Pandemie ein Mund- und Nasenschutz ist. Zertifizierte Masken sind leider rar. Wir haben zwar (noch) ausreichenden Vorrat, um den medizinischen Bereich (z.B. OPs oder Untersuchungen) abzudecken. Er reicht aber nicht, um sie auch denjenigen zu geben, die aus ganz anderen medizinischen Gründen in unserer Häuser kommen, weil sie z.B. eine der Praxen besuchen, radiologisch untersucht werden müssen, kardiologische Probleme haben uvm. Diese Menschen können ja bekanntlich ohne jegliche Coronasymptome bereits Virenträger sein. Vor diesen unabsichtlichen Virenträgern wollen wir unser Mitarbeitenden und Patienten schützen.
Deswegen braucht das Stift Bethlehem und das Westmecklenburg Klinikum Helene von Bülow die Hilfe aus Stadt und Land:
Das geht ganz einfach. Sie benötigen nur einen waschfesten Stoff und etwas Geschick mit der Nähmaschine.
Unten finden Sie zwei Varianten, einen Vorschlag aus unserer Schneiderei und einen Vorschlag aus der Paramentik für die Herstellung eines Mund-Nasen-Tuchs. Wichtig: Der Stoff muss mind. 60 Grad waschbar sein und sollte vor der Erstbenutzung einmal auf 90 Grad gewaschen werden.

Wir sind für jede Farbe und Variante dankbar, mit der wir Mitarbeitende und Patienten schützen können, denn jede Maske hilft die Ansteckungsgefahr zu verringern.
Übrigens: das Mund-Nasen-Tuch schützt nicht nur den Träger, sondern auch seinen Gegenüber. Ein echtes Zeichen diakonischer Solidarität und gegenseitiger Verantwortung.

Und wo kann das fertige Produkt abgegeben werden?
Um das Krankenhaus vor Besuchsverkehr zu schützen, steht unmittelbar hinter der Eingangstür – noch im Windfang – ein Karton, in dem fertige Masken gesammelt werden. Herzlichen Dank!

Nähanleitung Schneiderei: Als PDF downloaden

Nähanleitung Paramentenwerkstatt: Als PDF downloaden

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